RFCE009: IP Routing I

Ein Jahr RFC Podcast und zum Jubiläum haben Clemens und ich es echt nochmal geschafft eine Sendung aufzunehmen. Es geht um Routing und der Themenumfang musste ganz diszipliniert auf die Grundlagen reduziert werden. Es empfiehlt sich, die bisherigen Folgen zu IPv4 und ICMP sowie Ethernet und Switching I und die Folgesendung II vorher gehört zu haben oder dann bei Gelegenheit nach zuhören.

Vielen Dank an alle Hörer*innen und Gäste für ein schönes Jahr mit “Request for Comments”! Besonderen Dank gebührt denjenigen, die mich Anfang 2016 zum ‘selber machen’ überredet haben – es macht mir auch immer noch viel Spaß.

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8 Gedanken zu „RFCE009: IP Routing I

  1. Ich würde Dir den Gefallen mit iTunes gerne tun, aber ich habe leider nirgendwo ein kompatibles Betriebssystem sitzen.

    Schöne Folge jedenfalls, vielleicht etwas zu viel Abstraktion.
    Weiter so :-)))

  2. Wie immer sehr lehrreich, aus meiner Sicht die verständlichste und beste Erklärung, die ich für das Thema bis jetzt gehört habe. Clemens ist mein Lieblingserklärer :-) Macht weiter so!

    Aaaaber… Dass Clemens ständig übersteuert ist furchtbar unangenehm für die Ohren, gerade wenn man mit Kopfhörer hört und schmälert das Hörerlebnis leider etwas. Wäre gut, wenn ihr da etwas gegen machen könntet!

  3. Hallo ihr beiden,

    mal wieder eine nette Folge. Schöner Brainfuck zu versuchen anhand der Analogie das technische Feature zu erraten ;)

    Ein paar ergänzende Kommentare hätte ich noch an zu bieten:

    Bei ~2h Stunden: So wie ich das von “richtigen” Routern kenne wird die FIB für einen bestimmten Präfix nicht erst mit dem ersten Packet generiert.
    Man baut sich die FIB vorab auf Basis der Routingtabelle. Bei Cisco heißt das Verfahren dann CEF (http://www.cisco.com/c/en/us/td/docs/ios/12_2/switch/configuration/guide/fswtch_c/xcfcef.html), andere Hersteller haben das aber auch.
    Um es ganz genau zu nehmen werden bei hardwarebeschleunigten Routern direkt die relevanten Informationen in die ASICs programmiert. Hieraus ergeben sich dann in der Regel auch die Skalierungsparameter eines bestimmten Produktes (wie viele Routen kann dieser Router lernen bzw. nutzen).
    Das was Clemens beschreibt kenne ich unter dem Stichwort “Fast Switching”. Ist das (immer noch) der Standard bei den ganzen kleinen, Linux basierten Routern?

    Bei ~2,5 Stunden: Das einzige Routing Protokoll was mir einfällt das aktiv nachfragt (aber auch nur in einem bestimmen Zustand) ist EIGRP. Siehe https://tools.ietf.org/html/rfc7868#section-4.2

    Bei ~3,5 Stunden: Virtuelle Router sind in der Tat sehr spannend.
    Wenn man da anständige Performanz haben will reicht die reine CPU Leistung aber nicht aus.
    Hier hat Intel mit DPDK allerdings eine schöne API / Development Kit erstellt wo man direkten Hardwarezugriff auf die Netzwerkkarten bekommt.
    Somit hat dann auf einmal auch die virtuelle Maschine wieder eine “hardware data plane” ;) (auch die Kommentare lesen: http://rule11.us/reaction-openflow-software-based-switching/)

    Viele Grüße aus dem ICE (Leider ohne WiFionICE…),
    Jan

  4. Super Podcast! Auch wenn man nicht alles sofort versteht, fragt meistens Anna-Lena nochmal nach und es wird alles klar. Ein super Team :)
    In dieser Folge habt ihr ja öfter mal durchblicken lassen, dass es vielleicht eine Hands-On Folge geben wird. Das wäre wirklich super :)
    Als Student mit geringerem Budget wäre es natürlich top, wenn ihr einen Raspberry oder ähnliches verwenden würdet.
    Vielen Dank und Weiter so!

  5. Vielen Dank für die Routing-Episode 💐 Die Abstraktionen sind Euch gut gelungen, finde ich.

    Ich befürchte, spätestens bei der nächsten Episode kann ich dem (für meine Situation völlig irrationalen) Drang, ein gewisses Ubiquity-Produkt zu kaufen, nicht mehr standhalten. Hast Du einen Affiliate-Link, damit nicht nur Amazon was davon hat?

  6. Meiner Meinung qualitativ der beste Podcast. Fast wie ein Fachhörbuch. Doch leider zu selten. Eine Folge pro Monat wäre cool. Deswegen nur Platz 2 in meiner Liste.

    Macht weiter so ….

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